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Piemont

Urlaub im Piemont? Ob eine Stadtführung in Turin, Wandern in den Alpen und am Lago Maggiore oder auf Trüffelsuche gehen – Die Alpenregion begeistert mit ihren vielreichen Facetten! Lassen auch Sie sich von der erlesenen Küche und Weine bis hin zu einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie zahlreiche barocke Gebäude verzaubern.

Serralunga

Piemont ist mit seinen knappen 26.000 km2 nach Sizilien die flächenmäßig größte Region und zählt zu den reichsten Gegenden Italiens.

Neben moderner Industrie in und um Turin, der Wollverarbeitung in Biella und den Dienstleistungsunternehmen hat auch die Landwirtschaft eine große Bedeutung: in der Po-Ebene. Man möchte es gar nicht glauben, aber ein Drittel der europäischen Reisproduktion stammt von hier. Piemont ist das größte europäische Reisanbaugebiet. Neben Reis wird noch Obst und Gemüse angebaut, die Hügelgebiete liefern Wein und Haselnüsse, die in großer Menge angebaut werden. Die Bäume stehen auf weiter Flur in Reihe an Reihe. In Alba ist daher der Nahrungsmittelhersteller Ferrero ansässig, der das bekannte Nutella produziert. Steaks aus dem Piemont erfreuen sich großer Beliebtheit.

Barolo
Bild: Barolo-Ortschaft

Turin wurde 1861 zur ersten Hauptstadt Italiens – sie nennt sich auch die Hauptstadt des Barocks. Barock und Jugendstil prägen Architektur dieser Stadt. Es dominieren rechtwinklige, wie mit dem Lineal angelegte Straßenzüge (aus der Römerzeit), ockerfarbene Bürgerpaläste, lange Alleen. Auf nahezu jedem Platz steht ein in Bronze gegossener Held.

Turin
Bild: Turin
Provinz Asti

Die Provinz Asti dürfte vielen wegen des berühmten Asti Spumante, einem süßen Schaumwein, bekannt sein. Aber neben Sekt und Wein bietet die Gegend eine wundervolle Hügellandschaft die verschiedene Schutzgebiete wie der Naturpark Rocchetta Tanro, das Natursonderreservat Andona-, Botto- und Grandetal oder die einzigartige WWF-Oase Forteto della Luja, die ein herrliches Stück der Langa am Bachlauf des Luja umfasst.

Asti
Bild: Provinz Asti.
Süße Sünden aus dem Piemont

Cuneesi kommen aus Cuneo, soviel ist klar. Man bezeichnet damit aber nicht etwa die Bewohner der piemontesischen Stadt, sondern eine nahezu unbeschreibliche Pralinenkreation. Denn hier ist die Rede von schokoladige Kaffeephantasien zum Niederknien, Nougat aus Tonda-Gentile-Haselnüssen und Baci di Cherasco, die Haselnuss-Schoko-Küsse aus der Stadt Cherasco. Oder eben die berühmten Cuneesi.

 Wie bei so vielen Dingen gibt es natürlich auch hier diverse Versionen, wer diese Monsterpralinen erfunden hat. In Cuneo, einem Städtchen am Rande der Piemonteser Alpen, ist man sicher: Es waren Andrea und Rosa Arione. Die beiden Eheleute gründeten 1923 am Hauptplatz, der Piazza Galimberti, ein Café mit Konditorei und dort fabrizierten sie ihre ersten Cuneesi.

Dolci
Trüffel aus dem Piemont

 Viele Feinschmecker lecken sich die Finger nach Trüffel aus dem Piemont und sie geben dafür ein Vermögen aus. Die weiße Alba-Trüffel gilt als Königin der Pilze, doch auch schwarze Trüffeln bestechen mit einem himmlischen Aroma.

 Die Königin der Trüffel sprießt vor allem von Ende September bis nach Weihnachten in den italienische Regionen Piemont, Marken und Toskana. Da die Piemont-Trüffel bislang nicht kultiviert werden kann und Feinschmecker sich vor allem nach Exemplaren aus Alba die Finger lecken, zahlen sie für 10 Gramm auf dem Markt und in piemontesischen Restaurants zwischen 25 und 50 Euro. Schuld daran ist auf der einen Seite die große Nachfrage, auf der anderen Seite aber auch die aufwendige Suche nach den „Diamanten der Küche“.

Piemont Trüffel

Gavi – Grande Vino Bianco
Gavi

In der Region Piemont, die Feinschmecker aus aller Welt wegen ihrer Trüffel und einzigartigen Rotweine anzieht, hat sich ein Weißwein einen großen Namen gemacht – Gavi. Dieser reinsorige Weißwein aus der nur im Piemont heimischen Cortese-Traube wächst in der Provinz Alessandria an der Grenze zu Ligurien. Der Cortese di Gavi gilt als Spitzenweißwein des Piemont, was die höchste italienische Qualitätsbezeichnung DOCG eindrucksvoll unterstreicht.

Piemont Gavi Wein
Borromäische Inseln

 Der Mittlere Teil des Lago Maggiore öffnet sich zur Borromäischen Bucht mit den Borromäischen Inseln: Isola Bella, Isola Madre und Isola die Pescatori. Das sind aber nur drei von den insgesamt elf Inseln, die der See aufzuweisen hat. Dabei ist eine jede dieser herrlichen Inseln für sich einen Besuch wert.

Lago Maggiore Inseln
Bild: Lago Maggiore Inseln.
 Isola Bella

 Sie wurde von der Familie Borromeo in ein wundervolles barockes Ambiente verwandelt und trägt ihren Namen „schöne Insel“ zu Recht. Sie ist 320 Meter lang und 180 Meter breit, im Nordwesten ist sie bebaut mit dem Palazzo Borromeo, an den sich im Südosten die Gartenanlagen des Palastes anschließen. Die Isola Bella zählt zu den Touristenattraktionen am Lago Maggiore. Sie ist per Boot von Stresa aus zu erreichen und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Der Palast enthält heute ein Museum, in dem die prächtige Ausstattung mit wertvollen Gobelins und einer Muschelgrotte zu besichtigen sind

Isola Bella
Bild: Isola Bella: Die Insel mit dem Palazzo Borromeo ist ein wahrer Ausflugsmagnet.
 Isola Madre
Die Insel ist eine ideale Gartenlandschaft und ist mit 220 Meter Breite und 330 Meter Länge die größte Insel des Lago Maggiore. Auf der Insel befindet sich ein herrlicher Renaissance-Palast mit einem der ältesten Gärten Italiens. Auf fünf Terrassen wurde hier ein schöner botanischer Garten angelegt. Dank des milden Klimas sind hier Zypressen und auch subtropische Pflanzen sowie freilaufende Tiere wie Pfaue und Fasanen zu bestaunen. 1978 wurde der Palast zu einem Museum umgestaltet.
Isola Madre
Bild: Die Isole Madre ist die größte Insel im Lago Maggiore.
 Isola dei Pescatori

 Sie wird auch Isola Superiore genannt ist in ihrem Charakter einfach und ursprünglich geblieben. Sie ist die einzige Insel im See, die seit Beginn des 14. Jahrhunderts bis heute dauerhaft bewohnt ist. Die Einwohner leben vom Fischfang und Tourismus. In der Saison haben mehrere Restaurants und Souvenirstände geöffnet. Am Lido im Nordwesten kann auch gepicknickt, gebadet oder Boccia gespielt werden. Markantestes Bauwerk der Insel ist die Pfarrkriche, die dem heiligen Viktor (San Vittore) geweiht ist.

Isoladei Pescatori
Bild: Isola dei Pescatori ist die einzige der Borromäischen Inseln, die während des gesamten Jahres bewohnt ist.
 Stresa

Einer der bekanntesten Städte in der mittleren Lago-Maggiore-Region ist Stresa. Sie wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert zu einem der bekanntesten Bade- und Erholungsorte.

Die Lage am Südufer des Borromäischen Golfs mit einem traumhaften Blick über den Golf und seine Inseln zum gegenüberliegenden Ufer bis zum Monte Tamaro im Norden und sein reizvolles Hinterland um den Mottarone machten Stresa schon früh zu einem beliebten Treffpunkt für Künstler und Dichter, den Geldadel, aber auch für gekrönte Häupter und die Politik. Die großen luxuriösen Jugendstillhotels entstanden zum Ende des 19. Jahrhunderts und strahlen noch heute den Charme der Belle Époque aus.

Beliebt ist hier neben der Piazza Cadorna mit seinen schönen Läden, Cafés und Restaurants natürlich die wunderschöne Seepromenade, eine elegante Allee mit herrlichen Blumen und üppigen Gärten.

Piemont Stresa
Bild: Stresa
Stresa: Villa Pallavicino

Unbedingt besichtigen muss man hier den Park der Villa Pallavicino. Der neapolitanische Staatsmann Ruggero Bonghi war so begeistert vom Lago Maggiore, dass er sich im Jahre 1855 entschloss, diese Grundstücke zu kaufen, um ein kleines Wohnhaus zu errichten.

 Der größte Teil des Glanzes des Parks ist den Markgrafen Pallavicino zu verdanken, die 1862, nach dem Grafen von Vallombrosa, in den Besitz der Anlage gelangt sind. Der Markgraf Lodovico erweiterte das Gut, baute befahrbare Straßen, schmückte den Park mit Statuen und verwandelte das schlichte Wohnhaus in die eindrucksvolle, neuklassizistische Villa, die sich noch heute auf dem Hügel erhebt. Die Markgräfin Luisa vollendete 1952 den zoologischen Garten, in dem über 40 Tierarten aus aller Welt zu sehen sind. Man kann den Park gegen Zahlung besichtigen.

Piemont Stresa
Bild: Ein Besuch des Parco dell Villa Pallavicino lohnt sich nur wegen der farbenprächtigen Flora, der Park beherbergt eine Vielzahl an Tieren.
Lago d´Orta

 Wahrscheinlich ist der Lago d´Orta (deutsch: Ortasee) bei den Urlaubern wenig bekannt, weil er nur 23 km vom Kago Maggiore entfernt ist. Dabei ist der Ortasee eine wirkliche Perle.

 Während des römischen Zeitraums wurde der See „Cusius“ (Cusio) genannt, ein Ausdruck, der heute noch zur Bezeichnung der ganzen Umgebung verwendet wird, während er im Mittelalter als „Lago San Giulio“ bekannt war. Der heutige Name wurde ihm aufgrund der Bekanntheit seiner kleinen Hauptstadt, Orta San Giulio, verliehen.

Piemont Lago Dorta
Am Lago d´Orta gibt es keinen Massentourismus

 Der See wird nordöstlich durch den 1.490 m hohen Berg Mottarone vom Lago Maggiore getrennt. Die Bergkette Valsesia begrenzt den See nach Westen hin, die bis tief ans Ufer bzw. ins Wasser reicht. Das Westufer ist daher steil und rau, seine Berge gehören bereits zu den Ausläufern des Monte-Rosa-Massivs (4.633 m), das zweithöchste Bergmassiv der Alpen. Im Norden befindet sich mit dem Ort Omegna die größte Ansiedlung am See, weiter im Süden befindet Orta San Giulio das Zentrum des Tourismus. Natürlich darf dann auch ein Ausflug auf die Isola San Giulio nicht fehlen.

Orta San Giulio

 Der antike Ortskern vom berühmten Ort Orta San Giulio befindet sich auf der kleinen Halbinsel im Osten des Ortasees, die in den See hineinragt. Vom Hauptplatz auf der Halbinsel, vom Piazza Motta, hat man einen herrlichen Blick auf den See. Seit 1228 finden hier nicht nur mittwochs der Wochenmarkt statt, hier werden auch Konzerte und kulturelle Veranstaltungen abgehalten. Vom Piazza Motta aus fährt auch das Schiff hinüber zur Insel Isola San Giulio. Für Filmfreunde sei der Ortsteil Legro erwähnt. Er ist als „bemaltes Dorf“ bekannt. Die Wände vieler Häuser sind geschmückt mit gemalten Szenen aus Spielfilmen, die im Bereich des Ortasees gedreht wurden.

Piemont San Giulio
Bild: Orta San Giulio
 Orta San Giulio – das Schmuckstück des Ortasees

Von der Ostseite des Platzes geht man die Gasse Salita della Motta hinauf zur berühmten Kirche Santa Maria Assunta, die im 15. Jahrhundert von Nicolas Monti erbaut wurde und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erweitert wurde. In der Kirche befinden sich Gemälde von Rosetti und Cantalupi aus dem 17./18. Jahrhundert.

Piemont San Giuli
Bild: Die Kirche Santa Maria Assunta thront am oberen Ende der Gasse Salita della Motta in Orta San Giulio.

Geht man den Berg noch ca. eine Viertelstunde weiter hinaus, erreicht man den Sacro Monte di Orta (Heiliger Berg von Orta), der dem Heiligen San Francesco dÁssisi gewidmet ist. Wandert man den Berg hinaus, sieht man 20 Kapellen und 376 Terrakotta-Statuen. Auf ca. 400 m Höhe erreicht man anschließend die Kirche S. Nicolao.

 Orta San Giulio besitzt seit 2003 mit den Sacri Monti ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Sacri Monti sind Kapellenanlagen und andere Pilgerstätten, die im späten 16. Und 17. Jahrhundert auf Bergen und an Seen errichtet wurden und jeweils bestimmten Aspekten des christlichen Glaubens geweiht wurden. Sie bergen zahlreiche Kunstwerke wie Gemälde und Skulpturen.

Piemont San Giulio
Bild: Der Sacro Monte d´ Orta ist eine Wallfahrtsstätte oberhalb der Gemeinde Orta San Giulio.


© Inhalte und Bilder: Lust auf Italien, Shutterstock

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